Montag, 30. Juni 2008
Süßes von oben


Im Kalten Krieg zielte eine SS-22 darauf, die irgendwo in einem sowjetischen Silo stand. Damals hieß das Gelände noch nicht Airfield, sondern Airbase. Der U.S. Airforce hatte es bis 1976 sogar als europäisches Hauptquartier gedient. Und so lebten die Einheimischen stets in der Gewissheit, keinen Atomkrieg überleben zu müssen.

Auch die heißen Kriege brachte es den Einheimischen quasi vor die Haustür, denn bei der Logistik der Kriege in Korea, Vietnam und dem Irak spielte der Flugplatz eine wichtige Rolle. Wann die Amerikaner zu den Waffen griffen, wussten die Leute im Rhein-Main-Gebiet immer schon bevor es in den Nachrichten kam. Das tiefe Brummen der Transportmaschinen in den Nächten zuvor sagte ihnen alles.

Von diesem Flugplatz starteten einst aber auch die Rosinenbomber nach Berlin.

Fortsetzung in den Kommentaren.

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Dienstag, 24. Juni 2008
Fragen der Menschheit (VIII)
Hat eigentlich irgendjemand noch einen Überblick, wie viel Geld bis heute aus aller Welt in die palästinensischen Gebiete als Aufbauhilfe geflossen sind? Was damit gemacht wurde und welche Summen davon irgendwo verschwanden?
Und wie viel Geld die Hamas bislang aus dem Ausland so bekam? Frag ja nur.

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Montag, 23. Juni 2008
Mein privater Klimawandel
Nachdem mein gelbes Zwerglöwenmäulchen draußen auf dem Balkon sogar im Januar noch blühte, brauche ich mich über mein kleines Alpenveilchen, das mir mein Vater zu Weihnachten mitbrachte, wohl nicht zu wundern.



Es blüht unermüdlich seit März.

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Sonntag, 22. Juni 2008
Der kleine Luxus (X)


Die Stiefmütterchen auf dem Balkon blühten Anfang Juni noch so prächtig, dass ich sie pflücken musste, um Platz für die Sommerblumen zu machen. Elf dicke Sträuße wurden es - so viele Vasen in der richtigen Größe und Höhe besitze ich gar nicht. Zur Not tun es aber auch Blumenübertöpfe und Kaffeebecher, so wie die, die ich mir ins Badezimmer stellte. Ich liebe Stiefmütterchen und ihren Duft.

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Donnerstag, 19. Juni 2008
Speiseplan
Heute gibt es in der Leipziger Mensa Schweinskeule in Biersoße mit Bayrischkraut. Kein gutes Omen. Der berüchtigte Beige-Beauftragte mischt bei der EM mit.

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Samstag, 14. Juni 2008
Krähen zählen

One for sorrow, two for mirth,
Three for a wedding, four for a birth,
Five for silver, six for gold,
Seven for a secret not to be told.
Eight for heaven, nine for hell,
And ten for the devil's own sel'.

In dunklen Augenblicken fragst Du Dich manchmal, was Du zum Teufel verkehrt gemacht hast, dass all Deine Freunde zu zweit leben und Kinder haben, Du aber nicht. Dabei bist Du doch weiß Gott kein schlechter Kerl, bist gescheit, bringst andere zum Lachen und siehst auch ganz gut aus. Die Frauen stehen auf Dich, stets hattest Du bildschöne Freundinnen, aber irgendwann war es immer vorbei. Jetzt bist Du vierzig.

Du gehst hinaus, schaust nach den Krähen. Ich sehe Dir aus der Entfernung zu. Du hoffst auf drei oder vier. Ich wiederum zähle sieben.

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