Freitag, 18. Oktober 2013
Orangefarbenes Gemetzel
So. Die erste Kürbissuppe dieser Saison steht auf dem Herd und wäre mit fast mitsamt Dampftopf explodiert, weil ich nebenbei blogge anstatt auf dem Druck im Topf zu achten. Vor zwei Jahren kochte ich sehr häufig Kürbissuppe, probierte allerlei Rezepte aus und kreierte irgendwann meine eigene Version, die mir am besten schmeckte. Blöderweise habe ich aber vergessen, wie ich die gemacht habe. Vorigen Winter war ich jedesmal etwas enttäuscht, weil mir meine Kürbissuppen nicht mehr so gut schmeckten wie im Herbst und Winter 2011.

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Das Ergebnis ist OK. Noch nicht ganz so gut wie damals, aber besser als die Kürbissuppen der Vorjahressaison.

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Abgesehen davon, daß Obst und Gemüse auch nicht immer gleich schmecken, ändert sich auch zwischendurch der Geschmacksinn.

Zumindest mir fällt auf, daß gewisse Sachen, in die ich mich vor einem Jahr noch hätte wälzen können, aktuell derart fad schmecken, daß ich mich zum Essen zwingen muß.

Falls denn dann die Kürbissuppe wieder an das Geschmackserlebnis herankommt - machen Sie sich Notizen ; )
Das Üble bei Selbstkreationen ist das Vergessen.

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Ja, das kenne ich auch, dass man manchmal Sachen einfach nicht mehr mag.* In dem Fall lag es eindeutig an meiner Kochkunst.

* Ich habe mir Ende der 1990er mal Brokkoli übergegessen, der kommt mir bis heute nur noch selten auf den Tisch.

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Hm, meine ersten zwei, drei Versuche damit vor ein paar Jahren haben auch besser geschmeckt als alles, was ich seitdem auf diesem Sektor versucht habe. Könnte nicht mal sagen, woran es liegt, denn übermäßig viel variiert oder exotische Sachen ausprobiert habe ich eigentlich nicht. Und ob ich Kürbisse vom Bioladen, Bio-Ware vom Edeka oder Nichtbio vom türkischen Gemüseladen nehme, macht auch keinen signifikanten Unterschied. Ich lasse es jetzt erstmal wieder für ein paar Jahre...

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Ich werde bestimmt wieder Kürbissuppe kochen, vielleicht bekomme ich meine gute Variante wieder hin. Abgesehen davon ist das saisonale Gemüseangebot auch nicht so groß (ich freue mich jetzt schon wieder auf den Sommer).

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Dem Problem mit der Kürbissuppe hat sich der Tagesspiegel angenommen und macht Vorschläge, was man stattdessen mit Kürbis anstellen kann.

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Ich mag ja so einen schönen goldenen Oktober sehr gerne, wenn es denn nicht überall Kürbissuppen gäbe - egal wo man eingeladen wird. Ich finde Kürbis hübsch aber überbewertet, und meist eher ürgs.

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Ist das so? Ist mir noch nicht so häufig passiert, ich selbst habe bislang auch noch keine Kürbissuppe serviert, wenn Besuch kam.

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Geht mir fast wie Herrn Lucky. Nicht grad ürgs, aber überbewertet, zumindest als Suppe. Einmal im Jahr reicht mir dicke. Und bin froh, dass die Kürbisse ratzifatzi von den Schnecken verspeist wurden (warum hatte ich die nochmal gepflanzt?). Obwohl, als Gemüse find ich sie ganz oké.

Ich wünsch Ihnen natürlich trotzdem eine gelungene Rekonstruktion.

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Na, so oft gibt es bei mir auch keine Kürbissuppe. Der Vorteil an ist halt, dass man, wenn der Kürbis erst einmal im Topf ist, bloggen in Ruhe etwas anderes machen kann.

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Ich bekommen witzigerweise auch nur ganz selten Kürbis* (mehr mitbekommen tu ich in Lokalen), dafür hab ich aber gerade eine ganz exzellente Quitten-Kürbis-Marmelade im Kühlschrank.
Hab ich geschenkt bekommen. Schmeckt ausgesprochen gut, bin ganz hingerissen.
Nach dem Glas kommt noch ein Experiment - allerdings hab ich den Deckel noch nicht runterbekommen. (Das ist ja wieder so eine Sache, die ich weniger mag: Deckel nicht auf, weil selbstzugeklebt ; ) )


*Von Knorr Kürbis-Risotto für Herzenswärme abgesehen

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Bei widerspenstigen Verschlüssen tendiere ich zur Gewalt, notfalls mache ich da eben ein Loch rein. Ich koche frisch, daher verwende ich auch keine Tüten von Knurr oder Moggi.

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Ich koche auch frisch *lach* - frisches Wasser aus dem Hahn, frisches Trockenessen dazu in den Topf ; )

Na ja, der Deckel gehört nicht mir und sollte wohl zurückgegeben werden, deswegen dachte ich, ich nehm das Glas mit zum Mamazwerg und probiere dort die Deckelzange aus.
Mit heißem Wasser allein kam ich letztens morgens nicht weiter. Aber ich verbrenn mir auch nicht gern vorm Frühstück (& der Arbeit) die Pfoten (zu lange).

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Mitunter hilft es, das Glas auf den Kopf zu drehen und unten ein paar Mal kräftig mit der flachen Hand draufzuhauen. Mit der Deckelzange gehen die Deckel doch auch kaputt, halt nur anders.

Dieses Trockenfutter ist ziemlich teuer, mir schmeckt das auch nicht so gut wie selbst gekocht.

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Ich kann leider keine 20 min am Herd stehen - die daraus resultierenden Rückenschmerzen finde ich ganz : (((
Von daher die Packerllösung.

Das Glas ist nicht vakuumunwillig, sondern sicherlich beim Verschließen einfach bös verklebt.
Mit bisserl mehr Geduld stell ich es noch mal kopfüber in heißes Wasser. Hab grad gesehen, es ist "Apfel Kürbis". : )

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Fertigfutter wegen Rückenschmerzen essen zu müssen, ist natürlich übel. Vielleicht wäre Yoga eine Alternative zu Badminton? Das bereitet Ihnen doch inzwischen auch Probleme, wenn ich es richtig verstanden habe.

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Nein - der Knöchel und eine Schulter, das sind Randerscheinungen ; )
Weil die Kerle aber auch keine Rücksicht nehmen..

Ich kann wegen der Wirbelsäule nicht so lange beim Herd stehen. Das geht schon 10 Jahre nicht - hat also mit Badminton nix zu tun : )

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Ich glaube, in so einem Fall würde ich mich zum Gemüseschnippeln an den Tisch setzen. Meistens dauert die Kocherei an sich ja gar nicht so lange. Bei mir jedenfalls.

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Beim Risotto muß man aber doch 20-30 min daneben stehen und rühren. Zumindest sagen mir das alle immer so : )

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Keine Ahnung, ich habe bislang noch kein Kürbisrisotto gekocht. Es gibt durchaus italienische Köche, die das ständige Rühren schlichtweg für Unsinn halten, vielmehr käme es auf die richtige Gartemperatur an.

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Danke für den Koch.
Ich geb dem Ganzen demnächst doch eine Chance.

Hier erklären mir sämtliche RisottoköchInnen und Italiener, daß ich danebenstehen, aufgießen UND rühren muß. Hat man Töne.
Unterm Strich mach ich mein Packerlrisotto genau wie beschrieben ; )

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ich finde, minze passt als gewürz hervorragend zu hokkaido kürbis :)

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Das klingt interessant, habe ich noch nie gegessen. Auf meiner Fensterbank steht noch eine Minze, manchmal wuschele ich ein bisschen die Blätter, weil es dann so schön riecht.

Was Kürbisse angeht, mag ich sehr gern Butternut.

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Hat hier schon jemand Ingwer gesagt? Dann sag ich das jetzt! Ingwer! Gibt dem etwas, naja, platten Gemüse ein wenig Tiefenschärfe. Oder Schärfentiefe.

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Ingwer Marmelade - jetzt langsam wieder die Zeit dafür.
Der Ingwertee steht schon bereit ; )

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Ja, wenn ich gerade frischen Ingwer da habe, nehme ich den auch. Ansonsten leisten mir Chili-Fäden gute Dienste und Kardamon und ein bisschen Curry.

Ingwermarmelade und Ingwertee ist nicht so mein Fall, Ginger Ale mag ich hingegen schon.

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Einem geschenkten Tee schaut man nicht ins Sackerl oder so ähnlich ; ))

Ich sammel ja immer Teebeutel beim Theaterbesuch ein. Oder Hustenzuckerl *g*

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Bei Ihnen gibt es Teebeutel beim Theaterbesuch? Das müssen Sie mir jetzt erklären.

Hustenbonbons für alle gibt es nur beim Rheingau-Musikfestival. Früher waren es die aus der Schweiz, seit zwei Jahren sind es welche aus dem Rhein-Main-Gebiet. Wobei die türkisfarbenen W*ck-Bonbons immer übrig bleiben, die sind so scharf. Auch die grünen gehen nicht so gut. Am beliebtesten sind die gelben und roten. Als die Schweizer noch das Festival mit ihren Bonbons sponserten, blieben bei einem Konzert nie welche übrig.

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Bei uns gibts oft Heftchen von Twinings (2 versch. Beutel) und/ oder Aufsteller mit Kaiser-Hustenzuckerl, die ich auch mal teile *gg*

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Im Lokal wurde vergangenes Wochenende Kürbissuppe mit Knoblauch angeboten.
Ich habe es nicht riskiert, obwohl ich beim Essen kaum Schmerzen kenne.

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Kann ich gut verstehen. Ich lasse immer den Knoblauch weg, egal, in welchem Rezept er steht. Bei den meisten vegetarischen Gerichten ist welcher dran, das finde ich etwas einfallslos.

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o.k.

*piep*

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Sind Sie das alter ego von Miss Lunally?

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ach ich wollte mal rumschrein :o)
damit die kunterbunte mal aufhöhrt...

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Soviel Kürbisgerede - mittlerweile träume ich schon davon *gg*

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