Montag, 2. September 2013
Wann kommt die Flut?
Auf meiner To-do-Liste für heute stand auch, die Küche zu putzen. Das wollte ich nach dem Mittagessen erledigen, bis dahin sollte dann auch die Feinwäsche fertig gewaschen sein. Ich aß gerade ein Himbeerjoghurt zum Nachtisch, als ich es plötzlich nebenan in der Küche plätschern hörte. Auf dem Fußboden stand schon eine Riesenpfütze und unter dem Küchenschrank unter der Spüle kam immer noch mehr Wasser heraus. So schnell konnte ich gar nicht aus meinem langen Rock und den Schuhen springen und einen Eimer holen, wie es lief. Da wusste ich, dass ich vorgestern keineswegs mit der Gießkanne geschwappert hatte, als ich Wasser für die Pflanzen auf dem Balkon geholt hatte. Das hatte ich vermutet, als ich hinterher eine kleine Lache auf dem Küchenfußboden entdeckte. Kurz vor dem Abflussrohr ist der Abwasserschlauch der Waschmaschine porös.

Immerhin, drei kleine Eimer Wasser konnte ich noch auffangen, drei große Eimer habe ich später voll geschippt. Sauber ist die Küche jetzt immer noch nicht, dafür ein komplettes Chaos.

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Argh.
Mein aufrichtriges Mitgefühl! Hier würde das womöglich recht schnell im Badboden (also in der Decke der Wohnung unter uns) versickern, da sich bei einer Bodenfliese die Verfugung allmählich auflöst.

Nachdem ich aber ohnehin den Waschmaschinenschlauch alle paar Wochen abmachen muss, um an dem Anschluss mysteriöse Wasserverluste im Heizkreislauf wieder aufzufüllen, hoffe ich, es rechtzeitig mitzukriegen, wenn der Schlauch nicht mehr richtig dicht ist.

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Danke. Ich hätte nie gedacht, dass so ein oller Schlauch schon nach sieben Jahren porös werden könnte, habe das auch noch nie zuvor gehört. Er ist aber definitiv erst 2006 bei meinem Umzug angeschlossen worden, vom Chef der Installationsfirma persönlich. Aber der Dusselkopp hatte damals schon keine Rückschlagventile eingebaut - das durfte ich dann ein paar Jahre später selbst machen. Wer weiß also, ob der Schlauch überhaupt neu war.

Ich hoffe, da ist nix zu den Nachbarn heruntergetropft ist, ich habe mich noch nicht getraut, nachzufragen. Ist gerade schon schlimm genug, dass das Wasser in dieser schrägen Wohnung auch unter meinen alten Küchenschrank gelaufen ist. Den kann ich alleine nicht vorrutschen. Abgesehen davon dürfte der Austausch eine größer Aktion werden, da die Waschmaschine mehr als einen Meter entfernt auf der gegenüberliegenden Seite steht (links neben die Spüle passte nur noch die Spülmaschine, rechts davon ist der Gasherd, den konnte ich schlecht umräumen).

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Beschiss
Als ich heute den freundlichen Herren, bei denen ich den neuen Waschmaschinenschlauch kaufte, ein Stück vom alten zeigte, schüttelten die den Kopf. Solche Gummischläuche würden seit vielen Jahren nicht mehr verwendet. "Da hat es jemand nicht gut mit Ihnen gemeint."

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Glück im Unglück. Wären Sie nicht gerade zugegen gewesen, hätten Sie womöglich weitaus größeren Aufwand betreiben müssen, um Chaos zu verbreiten.... :-)

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Ach, in meiner kleinen, engen Küche geht das doch recht schnell und leicht. :-)

Unter der Spüle ist es rings um die Wasseranschlüsse sehr eng, weshalb nur die Spülmaschine einen Spülstop hat, die Waschmaschine aber nicht (ging einfach nicht). Darum lasse ich die nur im absoluten Ausnahmefall laufen, wenn ich nicht zu Hause bin. Trotzdem war ich heilfroh, dass ich nebenan war und keine Musik hörte, als das Plätschern anfing, weil die Waschmaschine zwischendurch Wasser abpumpte. Beim Schleudergang kam zu meiner Überraschung kaum noch Wasser raus.

Ich weiß nur nicht, ob ich den ollen Schlauch alleine getauscht bekomme. Der muss hinter der Spülmaschine durch, dann um die Ecke unterm Fenster entlang, alles mühsam. Und es gibt keinen Platz, um die Geräte zu rangieren. Als voriges Jahr der Spülmaschinentechniker da war, hatte der ganz schön Mühe, die Spülmaschine hervorzuziehen.

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Aber denken Sie sich doch nur, Sie hätten vorher noch geputzt --!
(Hoffe, das Chaos ist wieder eingegrenzt.)

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Nee. Die Küche war zwar gestern Abend wieder ganz trocken (auch am Küchenschrank), aber ich habe es heute möglichst gemieden, sie zu betreten. Ich brauchte nicht zu kochen, es war noch ein kleiner Rest von gestern da, und nachmittags spendierte meine Mutter Kuchen, da ich sie von einer Darmspiegelung abgeholt hatte. Zwischendurch war ich ohnehin unterwegs. Chaos-Management steht für morgen auf dem Plan.

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