Dienstag, 16. Dezember 2008
Der Mann mit dem jungen Herzen *
Der Pianist Menahem Pressler, Gründer des Beaux Arts Trio und ausgesprochen liebenswürdig, feiert heute seinen 85. Geburtstag. Das Beaux Arts Trio gibt es nun nicht mehr, aber er hat mir im Sommer versprochen, dass er wiederkommt und spielt. Ein Grund mehr, ihm von Herzen alles Gute zu wünschen.

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Die "Berliner Zeitung" veröffentlichte am 8. November 2008 ein längeres Interview mit Menahem Pressler: "Die Musik hat mich gerettet". Der Bayerische Rundfunk hat ihn heute ebenfalls interviewt (Audio).

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Was für ein schönes Interview.

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Seine Freude über den Geburtstagsanruf ist echt, so habe ich ihn auch schon erlebt, dass er sich über Kleinigkeiten freut. Ich habe ihn bei beiden Begegnungen als sehr warmherzig erlebt. Er geht auch sehr liebevoll mit Schülern um (ich habe einmal vor gut zehn Jahren bei einem Meisterkurs zugeschaut, die drei Studis waren nicht so gut vorbereitet, er blieb trotzdem geduldig).

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Hoffentlich wird er sehr alt (wenn er das möchte), es herrscht ja kein Überfluss an angenehmen Menschen.

Am Montag habe ich CDs bestellt und bin sehr gespannt. (Normalerweise geht das bei mir andersrum: dass das Bild, das Buch, die Musik das Interesse für den Urheber weckt.)

Frohe Weihnachten!

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Dankeschön. Ihnen auch frohe Weihnachten!

Welche CDs haben Sie sich denn bestellt? Ich besitze Schuberts Klaviertrio Nr. 1 und das Notturno in einer Einspielung vom Beaux Arts Trio.

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So, aus dem Verdauungskoma erwacht. Die Beaux Arts Trio CDs sind leider noch nicht angekommen. Bestellt habe ich mir die "kompletten Trios" von Beethoven und von Brahms sowie die Klaviertrios 1-3 von Schumann. (Schumann ist für mich noch Neuland. Würden meine Eltern noch leben und von meiner Bestellung erfahren, würden sie vermutlich feixen.)

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Oh, da haben Sie sich selbst ja ein großes Geschenk gemacht. Von den Schumann-Trios besitze ich gar keine Aufnahme - ich habe mir vor ein paar Jahren angewöhnt, mir nur noch ein bis zwei Klassik-CD pro Jahr zu kaufen oder zu wünschen und ansonsten alles nur noch live im Konzertsaal kennenzulernen oder zu hören. Denn zum einen habe ich gar keinen Platz mehr im Regal, zum anderen hortet mein Vater Klassik-CDs und so soll das bei mir nicht einmal enden.

Warum Ihre Eltern gefeixt hätten, hätte ich ja schon gern gewusst. Hatten die einst vergeblich versucht, Ihnen Schumann näher zu bringen?

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