Sonntag, 16. Juni 2013
Fragen der Menschheit (XXXIX)
Wenn Schiffe versenkt wurden, um den Deichbruch bei Fischbeck zu schließen, welche Folgen hat das eigentlich für die Umwelt? Was passiert hinterher mit den Wracks, wenn sich das Wasser zurückzieht? Und wem gehören diese Lastkähne? Sind die sowieso schon Schrott gewesen? Wie viel kosten die?

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Mach dir mal keine Gedanken, arboretum, um diese großen Badewannen. Motor haben die nicht und können also auch nicht allzuvieles dreckig machen.
In ein paar Monaten wird man erst den Deich wieder flicken und dann, da wir hier schließlich in Deutschland sind, alles besenrein aufräumen. Dann kommt der Schrotthandel Zum ehrlichen Paul, der die Kähne übernimmt, in kleine Teile zerlegt und den Schrott verscherbelt.
Dann ist alles wieder hübsch bis zum nächsten Hochwasser.

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Ich weiß, dass Lastkähne keinen eigenen Antrieb haben, aber die sind gesprengt worden, um sie zu versenken, zumindest etwas Kawumm dürfte es dabei gegeben haben. Mich interessiert, wer dafür seine Kähne hergegeben hat und für wie viel. Ist ja nicht so, dass man einfach zu einem Schiffer sagen kann: "Leih mir mal bitte Deinen Kahn, ich will den sprengen und damit den Deich stopfen", oder?

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Wenn der Schiffer sich dafür die Gebühr des Verschrottens spart, wird er den Kahn dankend hergeben...

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Das war ja eine der Fragen: Waren die Kähne vorher schon Schrott?

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Ich glaube mich zu entsinnen, dass im TV die Rede von schrottreifen Kähnen war.

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Ich besitze kein Fernsehgerät und in den Radionachrichten gab es dazu leider keine Info. Jetzt weiß ich's, dank Ihnen. :-)

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Ja genau, das Land (Sachsen-Anhalt) hat die Kähne käuflich erworben, es war die Rede von einigen hunderttausend Euro. Viel Geld, das gleichwohl in der Bilanz aller Schäden kaum mehr auffallen wird.

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Dann hat sich das wenigstens für die Schiffer gelohnt, wenn die für ihre schrottreifen Kähne nicht nur die Entsorgungskosten gespart haben, sondern auch noch etwas dafür bekamen. Neue Schiffe sind bestimmt nicht billig.

Die Summe fällt bei der Schadensbilanz wirklich kaum noch ins Gewicht. Außerdem wurde dadurch weiterer Schaden im Hinterland verhindert. Vielleicht bekommt das Land hinterher auch noch was im Schrotthandel dafür.

Interessant ist auch, ob sich diese Methode so bewährt, dass sie andernorts bei Bedarf ebenfalls praktiziert werden wird. Nun ja, das nächste Hochwasser kommt bestimmt, dann werden wir sehen.

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Nun hat Stahlschrott ja auch einen nicht uninteressanten Wert (250,- €/t?) und eine nicht unerhebliche (vierstellige?) Tonnage Schrott wird so ein Lastkahn auch hergeben.
Da relativieren sich „einige hunderttausend Euro“ – abgesehen davon, dass diese Aktion schon ziemlich beeindruckend war.

Diese Milchmädchen-Rechnung wurde Ihnen präsentiert von Zum ehrlichen Paul (siehe @fritz_)

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Genau das habe ich mich bei den bildern auch gefragt. Wobei ich die idee ansich nicht dumm finde. Hätte man dann aber auch früher machen können.

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Soweit ich weiß, gab es so eine Aktion vorher noch nie. Da musste man also erst einmal auf die Idee kommen und vermutlich auch noch ein bisschen überlegen, wie man das am besten macht. Und die Kähne organisieren und dorthin bringen. Die Schifffahrt war schließlich eingestellt.

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