Freitag, 18. Januar 2019
Damenwahl!

Broschüre des Vereins für Frauenstimmrecht. © Archiv der deutschen Frauenbewegung AddF

Eigentlich hatte ich meiner Mutter schon für November versprochen, dass wir gemeinsam die Ausstellung "Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht" im Historischen Museum in Frankfurt besuchen. Heute waren wir dort, es war sehr interessant. Besonders die Kaiserzeit fanden wir spannend - wie klug, kreativ, hartnäckig und mutig jene Frauen waren. Die Ausstellung endet am Sonntag.

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Sonntag, 23. Dezember 2018
Eins, zwei, drei, vier Eckstein
Nachdem ich am dritten Advent viel Zeit darauf verwendet habe, erfolglos mein Weihnachtsgeschenk für eine Freundin zu suchen, überlege ich heute verzweifelt, wo ich eins der beiden Geschenke für Kaktus aufbewahrt habe. Orrrr!

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Donnerstag, 20. Dezember 2018
Fragen der Menschheit (LIII)
Michael Born, Tom Kummer, Claas Relotius - ist das eigentlich Zufall, dass es männliche Journalisten sind, die betrügen und fälschen?

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Mittwoch, 12. Dezember 2018
In jener Nacht, die sie umfing

In jeder Nacht, die mich umfängt,
darf ich in deine Arme fallen,
und du, der nichts als Liebe denkt,
wachst über mir, wachst über allen.
Du birgst mich in der Finsternis.
Dein Wort bleibt noch im Tod gewiß.

- Jochen Klepper: Trostlied am Abend -

Im Gedenken an Jochen Klepper (* 22.03.1903 in Beuthen an der Oder), Renate Klepper, geborene Gerstel, verwitwete Stein (* 02.11.1890 in Nürnberg) sowie Renate Stein (* 05.03.1922 in Breslau). Nachdem Adolf Eichmann höchstselbst am 10. Dezember 1942 den Ausreiseantrag von Renate Stein ablehnte, nahmen sie sich gemeinsam in der folgenden Nacht in Berlin mit Schlaftabletten und Gas das Leben.

In der Mediathek des rbb ist eine Dokumentation von Rolf Bergmann und Jürgen Buch über das Schicksal der Familie Klepper zu sehen.

Vier Stimmen

Eine Familie in der Nazizeit: Der protestantische Schriftsteller Jochen Klepper, seine Frau Johanna Klepper, die aus einer jüdischen Modedynastie stammt, und ihre beiden Töchter geraten in den Strudel von Ausgrenzung und Lebensgefahr.

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Mittwoch, 5. Dezember 2018
Rorate caeli
Jetzt im Advent komme ich am Ende des Tages mit Rorate caeli zur inneren Ruhe.

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Donnerstag, 11. Oktober 2018
Sachsen, normale Sachsen
In Dresden wurden der Journalist Arndt Ginzel und der Kameramann Gerald Gerber vom "Hutbürger" angegangen. In Chemnitz hatten sie ebenfalls eine Begegnung der dritten Art. Ein Passant sprach die beiden bei der Arbeit an und filmte sie auch. Dabei beschimpfte er sie abwechselnd als Wessis, Nazis und Rassisten, denn die beiden "hetzen" seiner Meinung nach "gegen uns Ostdeutschen, das macht Ihr doch alle, Ihr Wessis!".

Als Arndt Ginzel klarstellte, dass sie beide Sachsen sind, wollte der Passant das nicht glauben: "Du bist kein Ostdeutscher, Ihr Wessis seid keine Deutschen, Ihr seid ein ganz anderes Volks, seid Ihr!"

Arndt Ginzel ist in Ostsachsen geboren und aufgewachsen und sagte ihm das auch. Der Passant unterstellte ihm daraufhin, er sei womöglich mal im Knast oder bei der Stasi gewesen.

"Du gehörst dort hin, kein Sachse… Sachsen, normale Sachsen, ordentliche Sachsen würden sich nicht so benehmen, wie Ihr und ihr eigenes Volk diffamieren, diskreditieren und diskriminieren, das macht Ihr .... wir sind ein eigenes Volk ... schon immer sind mir ein eigenes Volk."

Es folgen noch weitere Beschimpfungen als "Gesinnungs-Gestapo", "widerlicher Gutmensch" und Wessi. Arndt Ginzel erwidert daraufhin: "Wir kommen aus Sachsen. Was soll ich machen, wir können auch gerne wetten."

Passant: "Wetten tun die Juden."

Ich habe hier nur einige Ausschnitte aus dem Geprächsverlauf wiedergegeben, den man hier oder auch auf Twitter nachlesen und teilen kann.

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