Dienstag, 7. April 2020
The Sound of the Virus
So klingt es also. Ich habe es mir fast komplett angehört. Für den Fall, dass es jemand als Einschlaf- oder Entspannungsmusik benutzen möchte - ab Minute 40 ist es zeitweilig nicht mehr ganz so meditativ.

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Montag, 6. April 2020
Gehamsterte Bücher (3)
Höchste Zeit, ins Bett zu gehen. Ich will wenigstens noch die ersten Seiten von Tilman Röhrigs Roman Riemenschneider lesen. Im Februar las ich Caravaggios Geheimnis, das ich gern gelesen habe, nachdem ich es einmal angefangen hatte.

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Überraschender Anruf
Heute Nachmittag hat mich Cornelius das erste Mal angerufen, ich habe mich so gefreut. Die litauischen und philippinischen Pflegekräfte sind zum Glück noch alle da. Aber dass ihn niemand besuchen darf und auch seine ältere Schwester und betagte Mutter nicht einmal an Ostern zu ihm kommen können, ist schon öde. Er höre Radio und lese, wann immer möglich, erzählte er. Leider funktioniere das Pusteding zum Seitenumblättern nicht zuverlässig, die Technik sei nicht ganz ausgereift. Darum sehe er jetzt halt viel fern. Und er übe gerade, mit Hilfe von Spracherkennung Mails zu schreiben. Wir plauderten eine ganze Weile. Als wir uns verabschiedeten, dankte er mir für die Karten. Ich schreibe weiter, sagte ich. Mein einziger Hamsterkauf waren Briefmarken.

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Hoffnung

Aufnahme vom 19. März.

In zwei Monaten habe ich Geburtstag. Anfang des Jahres überlegte ich noch, ob ich dieses Jahr wieder eine Geburtstagswanderung mit Kuchen-Picknick machen könnte. Ich schrieb in Gedanken eine Gästeliste und recherchierte schon einmal eine potenzielle Wanderroute, den Picknick-Platz wollte ich im Frühling ansehen. Aus der Idee wird wohl nichts. Doch hoffe ich, an dem Tag wenigstens meine Eltern, Schwestern und Schwäger endlich wieder umarmen zu dürfen.

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Sonntag, 5. April 2020
Gehamsterte Bücher (2)
Als nächstes Buch vom Stapel aus der Stadtbibliothek habe ich mir "Ende mit Wende" von Stefan Moses vorgenommen - 200 Fotografien aus der Zeit 1989 bis 1990 mit Essays der Erinnerung von Rita Kuczynski und Harald Eggebrecht.

Schon seit einer Weile liegt "Das Mädchen vom Bethmannpark" von Pete Smith angelesen herum, ein Krimi, der in Frankfurt am Main spielt. Ich bin auf Seite 88 hängengeblieben, was noch nichts heißen soll, ich lese Bücher häufig parallel. In einem Rutsch habe ich von ihm "Arm sind die anderen" gelesen.

Falls sich jemand fragt, wie viele Bücher ich aus der Stadtbibliothek gehamstert habe: 27.

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Montag, 30. März 2020
Gehamsterte Bücher (1)
Ich mutiere in der Stadtbibliothek häufiger zum Hamster und schleppe hinaus, was ich tragen kann, was sich jetzt als vorteilhaft erweist. Frau Novemberregen fragte vor acht Tagen, welche Bücher andere Blogger gerade lesen und was der aktuelle Lieblingssong ist.

Ich hatte neulich im Bett "Wir Angepassten" von Roland Jahn ausgelesen (Rezension zu Jahns Buch im "Tagesspiegel").

Zu den Büchern, die ich parallel dazu las, zählte "Nicht mehr wie immer. Wie wir unsere Eltern im Alter begleiten können" von Katja Werheid. Das hatte ich schon vor den "Angepassten" angefangen.

In der Nacht zum vergangenen Montag hatte ich im Bett "Nachts schweigt das Meer" von Kate Penrose angefangen, ist ein Krimi, der auf den Scilly Inseln spielt.

Anschließend las The Stone Circle von Elly Griffiths aus, weil es halt noch herumlag und die Stadtbibliothek die Ausleihfristen automatisch verlängert hat. Hat mich nicht so begeistert, lag vielleicht daran, dass ich mich für keinen der Charaktere erwärmen kann. Ist aber OK, um sich davon abzulenken, dass man gerade auf der Shakti-Matte liegt.

Am Sonnabend las ich Die Freibadclique von Oliver Storz, das mochte ich.

Darauf folgte die Graphic Novel Inspektor Kajetan und die Sache Koslowski, für mich erst die dritte Graphic Novel überhaupt. In der Stadtbibliothek gibt es eine ziemlich große Auswahl, bislang lockt die mich aber noch nicht so.

Gestern habe ich Waidmannstod von Maxim Leo rasch weggelesen, das spielt in Brandenburg. Es war in der Stadtteilbibliothek ausgestellt, nahm ich es halt mit.

Mittlerweile habe ich Brüder für immer von Rindert Kromhout angefangen ausgelesen. Es handelt vom Bloomsbury-Kreis, erzählt aus der Sicht des Jugendlichen Quentin Bell, wobei es dem Autor Kromhout weniger um eine korrekte biografische Darstellung ging, wie er selbst im Nachwort schreibt. So war etwa Julian Bell, der ältere Bruder von Quentin Bell, nicht 21, sondern 29 Jahre alt, als er in den Spanischen Bürgerkrieg zog und sich als Fahrer eines Sanitätswagens der britischen Einheit Spanish Medical Aid anschloss und einen Monat später starb. Logischerweise war auch Quentin Bell da schon älter als im Buch, nämlich 27. Es liest sich aber trotzdem gut (Rezension im Deutschlandfunk Kultur).

Einer der Songs, die ich zur Stimulation von Energie und guter Laune höre, ist Jonny Boy von Kite.

Nachtrag: Zwischendurch war mir nach Geheimagenten, darum habe ich Das Vermächtnis der Spione von John LeCarré gelesen, jetzt geht es wieder weiter mit den "Brüdern für immer".

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